Im folgenden Text erfahrt ihr alles darüber, wer hinter vit:bikes steht, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Ich, Markus Unger, erzähle über meine Geschichte und wie ich zu einem Fahrradgeschäft gekommen bin. Der Blog wird eine Wissenssammlung zum Thema Fahrrad, gekoppelt mit den aktuellen Trends und Einblicken in unsere Welt.

Wer steckt dahinter?

Hallo nochmal, mein Name ist Markus Unger und ich bin der Inhaber von vit:bikes. Wie ich dazu komme Fahrräder zu verkaufen? Wie ich dazu komme mich damit selbstständig zu machen?

Die Frage verstehe ich nicht. Bist du etwa nicht als Baby „rausgeploppt“ und konntest dann nur noch an Fahrräder denken? Hattest du etwa keine schlaflosen Nächte, wenn es in Richtung Eurobike ging, auf der endlich die neuen Produkte vorgestellt wurden?

Nicht? Ich auch nicht… Mein Weg war eigentlich erst recht klassisch Grundschule, Gymnasium; ab auf die Fachoberschule und dann Fachabi. Währenddessen war ich ziemlich sportlich unterwegs. Judo, Schwimmen und Karate füllten meinen, bzw. den Terminkalender meiner Eltern (keine Ahnung, warum sie sich immer über die viele Fahrerei beschwert haben. Wir waren doch nur zu viert mit jeweils drei Sportarten pro Kind, die an unterschiedlichen Orten stattfanden).

Was ich werden wollte? Klar war, es wird etwas Technisches sein. Aus Sicht meiner Eltern war das auch gut, hauptsache das Technische passierte an einer Uni und endete mit einem Abschluss wie Diplom oder Bachelor. Fast wäre ich also Elektro- oder Wirtschaftsingenieur bei der Bundeswehr geworden, aber das ist eine andere Story…

Die Anfänge

2003 bin ich irgendwie auf die Idee gekommen, mir ein neues Rad zu kaufen. Nach einem Jugendcamp mit Fahrradfahrtechnik hüpfte ich mit einer alten Gurke ständig irgendwelche Paletten hoch und runter oder raste durch den Truderinger Wald. Aber das alte Rad war schwer und nicht besonders hochwertig.

Es sollte also ein DIRT-Bike werden und schon war ich mit meiner Family als 15-Jähriger beim nächstgelegenen Händler; Bike Island in der Josephsburgstraße und meine Karriere in der Fahrradwelt begann.

Wir kauften damals drei Räder. Eins für mich und zwei für meine Großeltern. Der Inhaber und ich verstanden uns so gut, dass die Idee aufkam, dass ich als Aushilfe bei ihm jobben sollte. Freitag und Samstag neben der Schule. Ich war sofort Feuer und Flamme.

Ab dann war ich meistens Freitagnachmittag, samstags und die kompletten Ferien bei Bike Island zu finden. Und nach und nach wurde ich in die Fahrradwelt eingeführt.

Bike Island entwickelte sich weiter und irgendwie war ich ein Teil geworden. So sehr, dass ich irgendwann als Teilhaber einstieg. Gesagt getan, nach meinem Fachabi und meiner Lehre als Zweiradmechaniker für Fahrradtechnik wurde ich 2009 Teilhaber bei Bike Island. Ich war total stolz und arbeitete von morgens bis abends, von Montag bis Sonntag.

Wir führten in dieser Zeit eine neue Warenwirtschaft Tridata ein, wir bauten die Werkstatt weiter aus, bekamen die Marke STEVENS und es kam auch eine neue Auszubildende.

Aufbau und Wachstum

Wir sind im Jahr 2009. Es stand alles unter dem Thema Wachstum. Es wurden die Öffnungszeiten erweitert, das Büro wurde aus dem Verkaufsraum entfernt und wir gewöhnten uns auch langsam an die neue Warenwirtschaft.

Irgendwann gab sich die Gelegenheit und wir konnten die Räume hinter der Ladeneinheit mit anmieten. Das war cool!

Nachdem wir ein paar Wände eingerissen hatten, waren auf einmal 100qm mehr zur Verfügung. Endlich konnten wir richtig gut präsentieren. Die Werkstatt wurde größer, die Mountainbikes bekamen mehr Platz und dennoch gab es immer noch keinen Platz für ein Büro.

Das Team wuchs; aus Auszubildenden wurden Festangestellte und weitere Aushilfen unterstützten uns im Tagesgeschäft.

2012 dann der nächste Meilenstein. Durch einen Zufall entdeckten wir eine freie Immobilie in Pullach. Und vier Wochen später waren wir der neue Mieter. Ein Traum wurde war und der zweite Laden entstand. Innerhalb von fünf Wochen bauten wir fleißig eine neue Theke, planten und konfektionierten die Werkstatt und schlussendlich eröffnete Bike Island im Juni 2012 seinen zweiten Laden in Pullach.

Er war von Anfang an ein großer Erfolg. Schließlich gab es in Pullach noch keinen Laden und das Bike Island-Konzept kam super an. Der Umsatz stieg und so auch die Mitarbeiterzahl. Es war eine spannende Zeit.

Neue Perspektiven im Fahrrad Geschäft

2013 war dann das Jahr der Veränderungen. Lange war ich auf der Suche, um unseren Kunden noch mehr Mehrwert zu liefern und fand schließlich das 3D-Bodyscanningsystem von CRM. Ein System, das in sekundenschnelle den Körper ausmisst und dann die Grundeinstellung des Fahrrades darstellt. Auch eine große Ergonomieschulung ging damit einher.

Während des Trainings wurden Freunde und Familie fleißig ausgemessen, um die Technik für unsere Kunden perfekt zu beherrschen. Wir stellten fest, dass fast jeder falsch auf seinem Fahrrad saß und das auch noch völlig normal fand.

Meine Mum fand es super, dass endlich ihre Knieschmerzen verschwunden waren… Ich verstehe bis heute nicht, warum sie mir vorher nie gesagt hat, dass sie ihre Knie beim Fahrradfahren schmerzten.

Weiter geht es in Teil 2!

Ride on!

Markus